Sonntag, Februar 11, 2007

Dortmund zuhause

Ich weiss nicht, was mich unter der Woche mehr beschäftigt hat: Entweder die vernichtende Statistik gegen den nächsten Gegner Dortmund (seit 97 kein Heimsieg, die letzten 3 Heimspiele gegen den BvB sogar verloren) oder war es doch der plötzliche Tod von Anna Nicole Smith. Beides war nicht schön, aber ich habe beides mehr oder weniger ignoriert. So wie ich zur Zeit viele Dinge versuche zu ignorieren. Zum Beispiel, dass Stevens den 8 Stunden Tag für seinen Profis eingeführt hat. Ich versuche, keine Meinung dazu zu haben. Mir ist zur Zeit jedes Mittel recht. Wenn Stevens damit den Klassenerhalt schafft, werden alle sagen: Briliant! Wenn nicht, dann ist er der grösste Idiot. Ich bin sogar mittlerweile soweit, dass ich Jahre der Mittelmässigkeit in der Bundesliga einem Abstieg mit anschliessendem Wiederaufstieg und Meisterschaft vorziehe. Und wenn Atouba, Demel und Benjamin in der Kabine vor dem Spiel ein Lamm opfern, um die Götter zu versöhnen, soll es mir auch recht sein. Hauptsache, es springt am Ende Platz 15 dabei heraus und wir bleiben die ewig Unabgestiegenen! Es macht sich nämlich langsam aber sicher die Erkenntnis breit, dass auch wir absteigen können. Das ist genau wie mit den USA und den Anschlägen vom 11.September 2001. Die USA dachten, sie würden einfach ihre internen Probleme auf die Kriegsschauplätze der Welt verlagern und plötzlich hatten sie den Krieg auf heimischen Boden, als American Airlines Flug 11 in den Nordturm des WTC krachte. Plötzlich wussten die USA, dass auch sie nicht unverwundbar sind und Angast machte sich breit. Auch wir wissen seit längerer Zeit schon, dass wir nicht unabsteigbar sind und auch bei uns macht sich Angst breit. Sicher, der Vergleich hinkt etwas, weil im Falle unseres Abstieges nicht tausende ums Leben kommen.

An diesem Samstag geht es mir besser als letzten Samstag. Was heisst besser? Ich habe etwas mehr Bock auf Fussball, weil es ein Heimspiel ist, ich Hoffnung habe, dass Stevens in einer Woche ein Wunder vollbringt und Dortmund immerhin auch mit 2 Niederlagen in Folge nach Hamburg reist. Es liegt Schnee und wieder ist das Wetter relativ gut, wenn auch sehr, sehr zügig. Groni musste heute bei seinen Eltern einen alten Baum fällen und so bietet er mir an, dass ich nach Langenhorn fahre und wir dann zusammen mit dem Auto zum Stadion. Simon sollte auch mit von der Partie sein. Im Haus der Groningers erzählt mir Gronis mutter erstmal, dass sie Fan meiner Berichte im Internet geworden sei. Das ist mir ja doch schon etwas peinlich, weil ja nicht alles was ich schreibe immer so jugendfrei ist. Sie können das ab, sagt sie mir mit einem Lächeln. Ob es viele Leute gibt, von denen ich nicht weiss, dass sie Leser meiner Berichte sind? Das war ursprünglich mal für einen kleinen Kreis von Leuten gedacht, aber nun höre ich schon öfter, dass es Menschen (wenn auch aus meinem Bekanntenkreis gibt) die mehr oder weniger auf der Seite lesen. Es hat in gewisser Weise auch dazu geführt, dass ich über den einen oder anderen Satz doch nochmal nachdenke, bevor ich ihn schreibe. Aber hey: Die Leute lesen es doch, weil ich so schreibe, wie ich schreibe. Und deswegen bleibe ich auch meiner Linie treu! Gegen 13:30h ist abfahrt aus dem Borner Stieg. Gut, dass Simon ebenfalls einen 6er Träger Holsten am Start hat. Zusammen mit meinem wird das Bier heute nicht knapp werden. Aber dazu später mehr. Der Golf bringt uns durch den Krohnstiegtunnel Richtung A7. Dort droht Stau, aber der verschwindet genauso schnell, wie er aufgetaucht ist. Groni ist immer noch etwas angefressen, weil Simon und ich ihm als Fahrer kein Bier geben wollten. Ich meine auch immer noch, dass es nicht so gut kommt, während der Fahrt Bier zu trinken, ganz abgesehen davon, dass es wohl kaum erlaubt ist. Groni wird es recherchieren und wir sind gespannt. Volkspark fahren wir ab und wollen auf den Parkplatz bei Helling. Hier haben wir es aber mit einem ganz genauen Gesetzeshüter zu tun. „Dies ist jetzt eine genaue Kontrolle! Wozu berechtigt sie denn dieser Ausweis?“ muss sich Groni die Frage nach seinem Arbeitsausweis gefallen lassen. „Er berechtigt uns, Wichtigtuer wie dich links liegen zu lassen“ hätte die Antwort heissen müssen. Aber wir wollen ja dicht am Stadion parken, und so bekommt der Mann eine vernünftige Antwort! Oh Mann. Zollbeamte, Schiedsrichter und Verkehrspolizisten... das ist ein Menschenschlag für sich! Wir parken und treten den Weg zu Uwes Fuss durch die Kälte an. Immerhin sind wir dort noch ungeschlagen, hatte mich Groni auf die Tatsache hingewiesen, dass immer, wenn wir vor dem Spiel dort Bier getrunken haben, uns keiner Besiegen konnte. Fussballer und Aberglaube! Heute ist aber sehr kühl und das kalte Bier wärmt nicht wirklich. Lars wollte auch noch kommen, aber hat heute Damenbesuch. Nicht irgendeine Frau, sondern immerhin die Tochter von Wolfgang Sittka. Dieser stand 77 und 79 mit Hertha im DfB Pokal Finale, konnte es aber nie gewinnen. 98 ist er als Trainer von Werder Bremen 7ter geworden. Heute trainiert er Neuruppin. Irgendwie hat Lars also seine Finger an dieser Tante, aber dazu auch später mehr. Uns wird es zu kalt und wir beschliessen, den Pressebereich dank Gronis Ehrenkarten aufzusuchen. Mit einer solchen Ehrenkarte setzt man sich deutlich vom restlichen Pöppel ab. Man bekommt eine Extra Eingang (ViP Eingang) und, jetzt kommt der entscheidende Punkt, man braucht sich nicht durchsuchen lassen. Offensichtlich sind ViP’s keine Gefahrengruppe. Der Becherwerfer gegen Atouba beweist das Gegenteil, aber alles in allem sind, so glaube ich, noch nie die ganz grossen Schlägereinen von der Haupttribüne angefangen worden. Daher ist das schon O.K. Als wir im Stadion sind, fallen mir die 4 Bierflaschen ein, die ja nun aufgrund der fehlenden Leibesvisitation immer noch in meinem Rucksack sind. Na dann, Prost! Der Pressebereich ist gut gefüllt. Sogar so gut, dass ich mir die Wurst spare und sofort auf das Bier zusteuere. Oh Mann, der Fussball macht noch einen Alkoholiker aus mir. Oft habe ich das Gefühl, dass ich ohne Fussball deutlich seltener betrunken wäre. Flo ruft an. Er ist heute auch im Stadion und erzählt mir, dass er eventuell in der Halbzeit ein Shirt am SC-Stand kaufen wolle. Das macht er aber von der ersten Halbzeit abhängig. Das ist die bedingungslose Unterstützung die unser Verein jetzt braucht... Wir treffen im Presseraum Steven und später Lars, der zu meiner Überraschung ohne Frau Sittka hier ist. Auf die Frage, wo denn seine neue Frau sei, reagiert Lars ungewohnt gereizt. Ich solle doch nicht solche Gerüchte in der Welt verbreiten, entgegnet er mir mit einem Lächeln. Klar, er dementiert natürlich die Neuverpflichtung. Hat er sich aus der Bundesliga abgeguckt. Dort wird auch so lange dementiert, bis wirklich der neue Superstar auf dem Rasen steht bzw. in Lars Bett liegt. Aber nun genug davon. Sie kommt wohl später, heisst es. Groni und ich hatten kurz vor dem Presseraum noch unser Banner aufgehängt. Als wir nun um ca. 15:15h wieder den Presseraum verlassen, möchte ich eigentlich nur routinemässig überprüfen, ob die Fahne auch noch dort hängt. Aber was muss ich sehen? Sie ist weg! Scheisse! Fahnenklau ist ein beliebtes Hobby bei Auswärtsfans. Später dann sieht man seine Fahne wieder...brennenderweise im Gästebereich! Groni vermutet, dass sie von Ordnern abgenommen wurde, weil wir eine Werbebande überhängt haben. In Wirklichkeit haben wir schon einen Bande überhangen, aber der Schriftzug war noch klar zu erkennen. Rene Koch, der Fanbeauftrage, kommt uns entgegen. Groni spricht kurz mit ihm, und er verspricht, sich um die Sache zu kümmern. Na, das fängt ja schon wieder gut an. Wir nehmen unsere Plätze ein. Hier treffe ich Jan, den Freund von einer Arbeitskollegin. Er ist wieder alleine beim Fussball. Irgendwie bekommt er wohl öfter mal die Dauerkarte von einem Bekannten und geht dann halt alleine. Das ist schon irgendwie traurig. Ich musste auch mal eine zeitlang alleine zum Fussball und das ist immer scheisse. Wer geht schon gern allein zu seinem Hobby? Sören, Julian und Christopher sind schon da. Später kommen dann auch Lars und Begleitung.

Huub Stevens geht sein Heimdebüt mit einer Überraschung an: Nur ein Stürmer. Dahinter van der Vaart als hängende Spitze. Er lässt also 4-4-1-1 spielen. Stevens ist dafür bekannt, dass er ein 1:0 einem 4:4 vorzieht. Und ganz ehrlich: Dass er auf Sanogo verzichtet, macht ihn wieder eine Spur symphatischer. Olic soll vorne den Alleinunterhalter spielen. Allerdings geht erstmal die Post auf Dortmunder Seite ab: Atouba hebt das Abseits auf, und Kringe läuft allein auf Rost zu. Aber der Kameruner scheint wieder fit zu sein, und so kann er durch eine beherzte Grätsche die Situation noch in letzter Sekunde klären. Dazu bekommt er grosses Lob von Rost. Wieder ein Ding, was von der Bundesliga bis in die Kreisklasse immer das Gleiche ist: In Krisenzeiten nur positiv reden! In Minute 7 hat Sorin dann mal wieder die Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Aber seine Torjägerqualitäten konnte er in Hamburg noch nicht unter Beweis stellen und so bleibt es bei 0:0! Nach 11 minuten geht es dann richtig zur Sache: Jarolim mit einem weiten Pass aus dem Mittelfeld (WOW!!!) auf van der Vaart, der versucht das Dribbling gegen einen gelb-schwarzen, passt aber dann auf Mehdi und der kommt zu spät gegen Weidenfeller. Hier übertreten wir nun eine ganz merkwürdige Schwelle: Mehdi sieht, dass er nicht mehr an den Ball kommt und legt einen Bühnenreisen Auftritt hin, indem er einknickt und somit einen Elfer schindet. Der eine wird jetzt sagen: Das gehört sich nicht. Egal, wie ausweglos die Situation ist! Der andere wird sagen: Es gab in der Hinrunde berechtigte Elfer, die nicht für uns gegeben wurden! Und so gleicht sich halt alles aus. Mir ist es egal, denn Raffi läuft an, lässt Weidenfeller keine Chance und wir führen 1:0! Dies ist nun die achte 1:0 Führung und so stellt sich bei mir zwar eine Glücks- aber noch lange kein Siegesgefühl ein. Die Jungs geben Gas und erspielen sich Möglichkeit um Möglichkeit, ohne dabei wirklich zwingend vors Dortmunder Tor zu kommen. Das Bier bringt meine Blase fast zum explodieren und so bin ich relativ dankbar, dass ich auf Toilette kann. Dieser Abstiegskampf erzeugt schon einen hohen, psychologischen Druck auf einen und mit dem Toilettengang kann ich mich diesem zumindest für kurze Zeit entziehen! Als ich dann nach ca. 30 Spielminuten wieder auf meinen Platz komme, sehe ich eine Parade von Rost gegen Kringe. Es beschleicht mich das Gefühl, dass dieser Ball letzte Woche vielleicht noch rein gegangen wäre. Dann die 40. Minute. Foul an Raffi bei ca. 18 Metern. Super Distanz für den kleinen Engel! Der legt sich den Ball auch zurecht, aber anstatt über die Mauer zu zirkeln entscheidet er sich für die harte Variante auf die Torwartecke, Weidenfeller kann nur wegfausten, 4 Dortmunder pennen und so kommt Raffi an der Strafraumgrenze wieder an den Ball. Er lässt 2 Dortmunder aussteigen zieht ab, aber der Ball wird abgefälscht. Die Bogenlampe landet auf Benjamins Kopf und der drückt ihn in die linke Ecke. Weidenfeller sieht hier nicht gut aus, weil er keinen Rettungsversucht unternimmt und der Ball neben ihm und den Pfosten ins Netz trudelt! 2:0!!! Jetzt wird der Jubel schon lauter, und ich frage Groni kurz, ob wir in dieser Saison schon mal einen 2:0 Vorsprung aus der Hand gegeben haben. Natürlich weiss ich, dass wir noch gar keine 2:0 Führung in dieser Saison hatten, aber er erinnert mich an die 1:3 Führung aus Aachen, die wir wieder abgegeben haben. Ernüchterung! Aber nur kurz: 42. Minute. Der Ball springt aus dem Dortmunder Strafraum halblinks raus und Dede und Jarolim rauschen wie zwei Güterzüge aufeinander zu. Dede fährt dabei beide Beine aus und mäht Jarolim komplett um. Schiedsrichter Wagner bleibt nichts anders über, als rot zu zeigen. Im Stadion ist das für mich eine harte Entscheidung. In der Halbzeit wird die Situation besprochen und ich bin der Meinung, dass gelb auch o.k. gewesen wäre. Aber später im Fernsehen muss ich dem Schiri recht geben. Dede nimmt leichtfertig eine Verletzung von Jarolim in Kauf und wird sich wohl die nächsten Wochen zurecht die Zeit in den ViB Räumen der Bundesligaarenen vertreiben. Die zweite Halbzeit bietet dann nur noch wenige Höhepunkte, ob wohl ich jederzeit Angst vor dem Ausgleichstreffer habe. Wenn der erstmal fällt, dann sind wir wieder prädestiniert für den Ausgleich in der letzten Sekunde! Aber Dortmund hat nicht die Kraft oder die Mittel, mit einem Mann weniger uns das Leben nochmal schwer zu machen. Aber eine Geschichte gibt es noch aus Halbzeit 2: Bei einem der zahlreichen Konter verstolpert Mehdi aus aussichtsreicher Position den Ball, der dann ins Aus geht. Weidenfeller, offensichtlich immer noch angefressen von Mehdis Schwalbe, macht sich keine Freunde auf der Nordtribüne, als er durch wilde Gesten Mehdi auffordert, doch bitte abzuheben, um noch einen Strafstoss zu bekommen. Arschloch! Kommt gleich hinter Wiese, nicht nur optisch. Aber die kleinen Sünden des Lebens bestraft Gott sofort: 90 Minute, Rückpass auf Weidenfeller, der Idiot schlägt eine Luftloch und der Ball rollt quer zum Tor an ihm vorbei, Sorin schalltet am schnellsten, legt den Ball auf (wie sollte es anders sein) Mahdavikia zurück und der sorgt endgültig dafür, dass ich mich in der nächsten Woche mal nicht für ein Lächeln schämen muss! 3:0! Jetzt werden die ohnehin schon seit Minuten lauten OH-WIE-IST-DAS-SCHÖN Gesänge noch lauter! Nach dem Abpfiff gibt es endlich mal wieder eine Uffta mit Gänsehaut Feeling! Atouba tanzt wie in guten alten Zeiten vor der Nordtribüne und alle haben sich wieder lieb. Es scheint, dass bei vielen ein riesen Stein vom Herzen fällt. Wir gehen nach den Feierlichkeiten zum SC Stand, wo Groni auf Nina wartet muss. Er ist wohl nicht mehr in der Lage, dass KFZ zu führen.... Ich sage ich, dass ich mich mal um unsere Fahre kümmere. Und wir trennen uns. Ich frage den Ordner, der sich in der Nähe des Ortes aufhält, wo wir unsere Fahne aufgehängt haben, nach. Natürlich weiss der von nichts, verrät mir aber, dass es eine zentrale Sammelstelle für diese Fahnen gibt. Ein Typ aus der ersten Reihe in 22B sagt mir aber, dass er gesehen hat, wie ein Ordner hier eine Fahne abgenommen hat! Puh, wenigstens kein Fahnenklau! Der Rest ist Behörde: An dieser Sammelstelle weiss man nichts von einer Zaunfahne, die abgenommen wurde, und ich möge mich bitte beim HSV melden. Die Ordner lassen mich aber nicht mehr ins Stadion und im Grunde haben alle Beteiligten Glück, dass wir heute gewonnen haben. Sonst hätte ich da wohl ein richtiges Fass aufgemacht! Nun bleibt mir nichts weiter übrig, als den Stand der Fahnensuche an Groni durchzugeben, so dass der sich am Montag beim Stadionmanagement melden wird. Es ist halt noch nichts alles Gold, was glänzt. Ich mache mich alleine auf den Heimweg und spätestens Eidelstedt ist die erste Freude über den ersten Heimsieg verflogen. Wir haben heute gegen schwache Dortmunder gewonnen. Gut und schön. Aber wir sind immer noch Letzter, wenn auch nur noch mit 2 Punkten Rückstand auf Platz 13 (Stand Sonntag Mittag) Die nächsten Spiele werden keine Selbstgänger. Bremen (A), Frankfurt (H) und Schalke (A). Als ich Sternschanze bin, ruft mich meine Mutter an, um mir zum Sieg zu gratulieren. Wahrlich ist dies ein historischer Sieg, wie dieser Anruft beweist. Zur Feier des Tages kaufe ich noch 2 Flaschen Sekt und ne Rolle Pringles bei Penny ein. Ja, ich lebe über meinen Verhältnissen, aber unter meinem Niveau! Tim kommt noch für eine Stunde und eine Whiskey Cola zu mir und wir analysieren mit Julie die Spiele in der Sportschau. Der Abend klingt dann bei Unterschichtsfernsehen (DSDS), einer Maxi Joeys Pizza und Whiskey Cola aus. Hätte mir wohl auch das Testbild mit Julie angeguckt, so egal war mir alles. Hauptsache gewonnen. Als ich im Bett liege, habe ich nur noch einen Gedanken: Wenn wir absteigen, dann wird es ein langsamer, qualvoller Tod! Wir werden bis zum letzten Spieltag keine Gewissheit haben, ob wir es schaffen, oder nicht. Aber für den Moment gilt nur: Hurra, wir leben noch!